Gefahren für Ihren Rücken – sorgen Sie vor!

Verletzungen

Unfälle stellen ein großes Risiko für Ihren Rücken dar. Stürze oder Schläge auf Ihren Rücken können zu Zerrungen, Prellungen oder Stauchungen führen. Besonders gefährdet bei Unfällen ist die Halswirbelsäule – häufig erleidet man hier das sogenannte Schleuder- oder Beschleunigungstrauma, vor allem bei Autounfällen. Ein kompletter Halsbruch könnte das Atemzentrum im verlängerten Rückenmark verletzen und zum sofortigen Tod führen.

Trauma oder Autounfall

Wir wissen heute, dass Faszien und Muskeln sich erinnern können. Ein Sturz vom Baum, vom Fahrrad oder Pferd in der Kindheit, ein Autounfall, sogar ein alter Bandscheibenvorfall, all dies wird gespeichert. Und wenn anschließend – auch beim Freizeitsport – nicht ausreichend gewärmt, entspannt und gedehnt wurde und auch die Muskeln nicht gestärkt wurden, kann der Körper die Erinnerung an das Trauma später wieder abrufen. Aber keine Angst, wenn das passieren sollte, könnten Sie mit diesem Wissen die alte Schädigung endgültig beheben 🙂

Erbanlagen

Auch Rückenprobleme wie die Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) können vererbt werden. Wenn Sie ein solches Problem „geerbt“ haben, können Sie aber doch noch viel für Ihre Rückengesundheit tun. Selbst ist die Frau oder der Mann! Man kann es gar nicht oft genug sagen: Stärken Sie Ihren Rücken und die Muskulatur durch Sport und regelmäßige Bewegung, am besten durch Schwimmen, Rudern oder Yoga! Auf jeden Fall Gymnastik: Turne bis zur Urne eben!

Alter

Wie alles im Körper nutzt sich auch der Rücken mit den Jahren ab. Über die Zeit füllen sich die Bandscheiben weniger gut mit Wasser und verlieren an Federkraft und Masse. Sie können dann nicht mehr so gut Stöße und Druckbelastungen abfangen. Auch die Wirbelgelenke nutzen sich ab und „rosten“ bis zum schmerzhaften Verschleiß bis zu einer Arthrose. Deshalb viel bewegen: Wer rastet, der rostet…

Körpergewicht

Bei einem „Dicken“ lastet mehr Gewicht auf den Bandscheiben. Allerdings ist laut Statistik die Wirbelsäule von Menschen mit Übergewicht nicht „kränker“ als von Menschen mit normalem Gewicht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass auch viele „dünne“ Menschen („schlanke Schlaffis“) eine zu schwache Rückenmuskulatur haben und deshalb Rückenprobleme entwickeln. Aber Vorsicht: Übergewicht und schwache Muskulatur sind eine gefährliche Mischung, Rückenkrankheiten sind hier fast vorprogrammiert. Sie sehen auch hier wieder: Selbst bei Übergewicht entlastet eine starke Muskulatur den Rücken eines „fitten Dickis“.

Diese Informationen stammen aus unserer Fibel 

RÜCKEN-WELLNESS
von Prof. Dr. med. Grönemeyer

Möchten Sie Ihren Rücken noch viel besser verstehen,
lesen Sie unsere Fibel!

Bei Bestellung der RÜCKEN-ENTSPANNUNGS-BOX mit allen unseren aufeinander aufbauenden Rücken-Produkten im Set, erhalten Sie die Fibel sogar gratis dazu!

Langes Sitzen

Je länger Sie mit krummem Rücken am Computer oder vor dem TV-Bildschirm „hängen“, umso schneller verkümmert ihre (Rücken-)Muskulatur. Auch verspannen die Nacken- und Rückenmuskeln. Sie sollten daher ab sofort unbedingt zwischendurch Auszeiten vom Sitzen nehmen – auch im Büro – und diese Pausen mit gezielter Bewegung füllen. Und während des Sitzens öfters die Haltung wechseln, denn auch bei der Arbeit gilt: Sitzen (und mangelnde Bewegung) ist das neue Rauchen! Ungesund und krank machend!

Unzufriedenheit

Gefühle wie Angst, Trauer, Stress und Mutlosigkeit beschweren nicht nur Ihr Herz, sondern können auch Ihren Rücken belasten. Das kann sich zum einen in einer schlechten Körperhaltung ausdrücken, wenn man immer gebückt und traurig durchs Leben geht. Die ungesunde Haltung fördert den Verschleiß Ihrer Wirbelgelenke und Bandscheiben. Außerdem kann Stress, Unzufriedenheit und Mutlosigkeit vorhandene Probleme verschlimmern oder sogar zu Schmerzempfindungen führen, bei denen sich oftmals keine körperliche Ursache finden lässt.